Crowdspring Teil 2 – Die richtigen Kreativen finden

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Zunächst zum System: Es ist ein Design “Wettbewerb”, wobei ein oder mehrere Awards eingestellt werden, die dann an die vom Auftraggeber ausgewählten Gewinner gehen. Mehrere Awards haben den Vorteil, das mehr Designer mitmachen, da nicht nur einer eine Gegenleistung für seine Arbeit bekommt.
Hier kommen wir gleich mal zu dem Punkt, wie fair dieses System des Crowdsourcing für den Bereich Design eigentlich ist. Meine Erfahrung dazu ist, dass sich in diesen Crowds hauptsächlich junge Designer, auch Studenten tummeln, die sich erst ein Portfolio erarbeiten möchten und deshalb auch die relativ geringe Bezahlung in Kauf nehmen. Auch ältere, erfahrene Freelancer sind dabei, die es als Zubrot sehen. Beim direkten Kontaktieren von einzelnen Designern (durch browsen der Profile und deren Portfolios), kommt es auch schon vor, dass einige Designer ablehnen, da ihnen der Award nicht hoch genug erscheint oder sie eine 1:1 exklusive Aufgabenstellung bekommen möchten.
Es zeigt sich für mich, das alles freiwillig ist und sich einige auch nur auf die dicken Fische mit großen Awards konzentrieren. Für mich kann ich sagen, das ich nicht das Gefühl hatte, jemanden auszunutzen. Beim nächsten Posting geht es um das richtige Feedback geben.

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